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ISBN/EAN: 978-3-96848-798-4
Einband: kartoniertes Buch
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
482 S.
Format (T/L/B):
3.4 x 23 x 15 cm

Hersteller:
kopaed verlags gmbh
Dr. L. Schlump
info@kopaed.de
Arnulfstr. 205
DE 80634 München
www.kopaed.de

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Theoriebildungen zu Erfahrungs- und Bildungsprozessen, ausgehend von fotografischen Bildern im Kontext postkolonialer Ambivalenzen und Hybridität, Kunst Medien Bildung 25

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Beschreibung

Vier künstlerische Positionen bilden den Ausgangspunkt dieser theoriebildenden Arbeit: Pieter Hugo (The Hyena and Other Men I & II, 2005, 2007), Nomusa Makhubu (Self-Portrait Project, 2007-2013), Guy Tillim (Joburg, 2004) und Santu Mofokeng (Train Churches, 1986). So unterschiedlich ihre fotografischen Ansätze und Positionierungen auch sind, verbindet die Künstler:innen ein sensibler und kritischer Blick für die Problemstellungen und Herausforderungen postkolonialer Gesellschaften. Sie setzen sich kritisch mit ihren eigenen Verstrickungen in koloniale Blickstrukturen auseinander. Die Rezeption dieser fotografischen Serien erzeugt Irritationen, wirft Fragen auf und eröffnet Räume der Uneindeutigkeit. Sie ermöglicht die Erfahrung von Ambivalenz - einem zentralen Charakteristikum postkolonialer Bildwelten. Die Fotografien erscheinen dadurch zugleich faszinierend und unbequem. Aus kunstpädagogischer und bildungstheoretischer Perspektive besitzen sie das Potenzial, Erfahrungs- und Bildungsprozesse anzustoßen, sofern die Ambivalenz produktiv gewendet werden kann. Die theoriebildenden Überlegungen dieser Arbeit setzen sich zum Ziel, diese Erfahrungs- und Bildungsprozesse genauer zu konzipieren und damit zentrale Aspekte einer postkolonial orientierten Kunstpädagogik herauszuarbeiten. Konzepte aus postkolonialen Theorien, wie die Hybridisierung, sowie kunstpädagogische Ansätze des Zeigens und Sehens dienen dabei als analytisches Instrumentarium, um Bedingungen und Möglichkeiten eines postkolonialen Anderssehens zu ergründen.