"Safrantod" - Heide Koller Duwe liest Auszüge aus dem Roman von Silke Urbanski
Auf Bitten der Hansestadt Stade entfällt diese Lesung! Wir bitten um Verständnis.
Freitag, 3. Juli 2026, 18.30 Uhr
Lange Nacht in Stade
Silke Urbanski
"Safrantod"
Lesung: Heide Koller-Duwe
Eintritt: frei (um Anmeldung wird gebeten)
Foto: Schaumburg
Hamburg im Jahre 1353: Seit sechzehn Jahren liegt die Geistlichkeit mit dem Rat im Streit. Der Papst hat den Bannfluch über die Stadt verhängt, so dass kein Gottesdienst gehalten werden darf – auch keine Taufen, Trauungen oder Beerdigungen, was die Bürger in Zeiten der Pest verzweifeln lässt. Als die Nonne Reymburg Ryben im Kloster in Harvestehude erfährt, dass ihr Bruder, der Domvikar Diederik Ryben, ermordet wurde und ihr beträchtliches Erbe verschwunden ist, will sie den Täter selbst stellen. Sie stößt auf eine geheime Botschaft des Toten im Reliquienkreuz ihres Vaters, so dass sie um die Hilfe des Gewürzhändlers Hannes Michaelis bittet, eines Freundes aus Kindertagen. Während Reymburg sich heimlich aus dem Kloster schleicht, um in Hamburg zu ermitteln, begibt sich Hannes auf eine gefährliche Reise, die ihn über das Kloster Lilienthal in die Hansestadt Stade führt.
„Hannes suchte am Pottwärder, er lief bis zum Schifferthor und zurück. Er durchforstete die Gassen östlich der Bäckerstraße. Sie waren wir leergefegt…Tränen liefen ihm über die Wangen, als eine donnernde Stimme ertönte: ‚So wahr ich Hinnerk Ossenborch heiße, bei meiner Seel! Das ist doch der Kerl, der unser Zunftzeichen umgerannt hat! Komm mal her, Oswald Bömmelbrugg, was meinst du?‘“
Autorin des intelligent aufgebauten, spannen-den Krimis ist die promovierte Historikerin Silke Urbanski, die das Hamburger Schulmuseum leitet.
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