Susanne Smajic Ausstellung

Samstag, 16. November 2019 bis 31. Dezember 2019

Susanne Smajic - Ausstellung

Eintritt frei

Foto: Susanne Smajic

Die zweite Ausstellung in unserer Reihe Buch.Kunst ist der Künstlerin Susanne Smajic gewidmet. Ihr breit gefächertes Werk, das bis Ende Oktober auf Gut Altenkamp bei Papenburg in der beeindruckenden Ausstellung „Wunderwelten“ zu sehen ist, umfasst Druckgrafik, Illustration, Zeichnung und Künstlerbücher.

Geboren 1972 in München, studierte sie zunächst in Halle/Saale Buchkunst und Handbucheinband, um dann zu den Fächern Druckgrafik und Illustration nach Münster zu wechseln. Seit 2000 ist Susanne Smajic freischaffend in der künstlerischen Druckgrafik mit dem Schwerpunkt Tiefdruck (Radierung) sowie als Illustratorin für Kinderbücher tätig. Sie unterhält ein eigenes Atelier im Neuwerk Konstanz.

In unserer Ausstellung zeigen wir Originale ihrer neuesten Kinderbuchillustrationen zu Charles Dickens‘ Weihnachtsgeschichte, Sergej Prokofjews „Peter und der Wolf“ – beide in der Reihe der Musikalischen Bilderbücher im Annette Betz Verlag erschienen – und Karl Rühmanns „Komm mit zum Fluss!“ im Aracari Verlag. Darüber hinaus werden bibliophile Kostbarkeiten mit der alten Technik des unterbemalten Goldschnitts präsentiert, die in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Buchbinder Roland Meuter entstanden sind.

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Eintritt frei

Michael Köhlmeier und Konrad Paul Liessmann: "Der werfe den ersten Stein"

Mittwoch, 4. Dezember 2019, 20 Uhr

Michael Köhlmeier / Konrad Paul Liessmann

„Der werfe den ersten Stein“

Eintritt: 15 Euro/Schüler 12 Euro

Foto: Hanser

Verrat – Betrug – Intrige: Wer den schlimmsten Formen menschlicher Bosheit zum Opfer gefallen ist, dem bleibt als Befreiungsschlag oft nur die Verdammung des Gegners. Die Weltliteratur kennt viele Verdammungen - in der Bibel, auf der Bühne, in Märchen und Legenden. Geschichten, wie die von Agamemnon und Achill, Othello und Desdemona oder Jesus und der Ehebrecherin, handeln von dramatischen menschlichen Krisen und liefern philosophisches Anschauungsmaterial zur Beantwortung der Frage, wie der Mensch dazu kommt, sein Gegenüber vernichten zu wollen.

Der österreichische Autor Michael Köhlmeier, Jahrgang 1949, der Politik und Germanistik in Marburg sowie Mathematik und Philosophie in Gießen studierte, lebt in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Er ist ein begnadeter Erzähler, dessen freie Nacherzählungen von Märchen und Mythen Kultstatus erlangt haben. Konrad Paul Liessmann, geboren 1953 in Villach, ist Professor emeritus für Philosophie an der Universität Wien, Essayist und Kulturpublizist.

Michael Köhlmeier erzählt Beispiele, die Konrad Paul Liessmann philosophisch kommentiert. Ein großer Erzähler und ein großer philosophischer Lehrer erkunden in brillantem Dialog vor einem weit gespannten Horizont der Ideen die dunkelsten Seiten unserer Existenz und ermöglichen damit einen lebendigen Zugang zu philosophischem Denken.

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Eintritt: 15 Euro / Schüler 12 Euro

Oma und Frieder

Samstag, 26. Oktober 2019, 15.30 Uhr

Gudrun Mebs

„Oma und Frieder“

Autorenlesung für Zuhörer ab 6 Jahren

Eintritt: 6 Euro

Foto: Schaumburg

Als 1984 der erste Band der „Oma und Frieder“-Geschichten erschien, ahnten wohl weder die Autorin noch die Leser, welche Erfolgsgeschichte damit begann. Die 1944 geborene Schauspielerin Gudrun Mebs, die in Frankfurt aufgewachsen ist, hatte zu schreiben angefangen, weil sie über die Weihnachtsfeiertage kein ungelesenes Buch mehr zu Hause hatte. Inzwischen ist ihr Werk, zu dem auch mehrere Titel in Zusammenarbeit mit dem Astrophysiker und Naturphilosophen Harald Lesch gehören, vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis. Sie lebt in München und Italien.

Jetzt liegt der fünfte Band „‚Super!', schreit der Frieder, und die Oma kichert wieder“ vor, in dem es um Themen aus der Alltagswelt eines Grundschulkindes geht. Ganz vertraut heißt es wieder: „‚Oma!‘, schreit der Frieder und zupft an Omas Rock. ‚Ja, lässt du mich gleich los, Rotzbub!‘, zetert die Oma.“

Wir freuen uns auf Frieder, die Oma – und ganz besonders auf Gudrun Mebs!

 

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Eintritt: 6 Euro

Ausstellung Kat Menschik

Donnerstag, 19. September 2019 bis Mittwoch, 30. Oktober 2019

Ausstellung Kat Menschik: „Die Puppe im Grase – Norwegische Märchen“

Foto: Kat Menschik

Ein Buch ist mehr als eine Datei!

In diesen Sommerwochen kündigen sich Veränderungen in unserer Buchhandlung an: Unter der Lichtkuppel im hinteren Bereich, der von der historischen Originaleinrichtung eines Tabakwarenladens aus der Mitte des 19. Jahrhunderts geprägt ist, wird auf ca. 30 m² eine Sonderfläche für wechselnde Ausstellungen entstehen, die dem Buch als Kunstobjekt – seiner Schönheit und seinen einzigartigen Darstellungsformen - gewidmet sein sollen.

Den Anfang macht eine Ausstellung mit Drucken und Büchern der Illustratorin Kat Menschik, in deren Mittelpunkt das neue Werk aus der Reihe ihrer Lieblingsbücher steht: eine Auswahl norwegischer Märchen, gesammelt von Peter Christen Asbjornsen und Jorgen Moe - Zeitgenossen der Brüder Grimm. In diesem faszinierenden Universum locken kleine Puppen Königssöhne ins hohe Gras, überlisten Handwerker mithilfe von Nüssen den Teufel und rettet ein Huhn die Erde vor dem Vergehen. Kat Menschik hat die geheimnisvolle, mystische Welt zwischen Fjorden, Prinzessinnen und geschwätzigen Tieren in einzigartige Bilder umgesetzt.

Die 1968 in Luckenwalde geborene Zeichnerin, die an der Hochschule der Künste Berlin Kommunikationsdesign studierte, zählt zu den bekanntesten Illustratorinnen Deutschlands. Sie gestaltet das Feuilleton der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ und bebildert Bücher, darunter Weltliteratur von Shakespeare bis Murakami, aber auch das Kochbuch „Essen essen“. Ihr Gartenbuch „Der goldene Grubber“ wurde 2014 zu einem der 25 schönsten Bücher des Jahres gewählt. Die Illustratorin wird am 30. Oktober 2019 zur Finissage im Rahmen der Schaumburg-Variationen zu Gast sein.

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Die Puppe im Grase
Peter Christen Asbjørnsen
Die Puppe im Grase
Norwegische Volksmärchen, Illustrierte Lieblingsbücher 7
EAN: 978-3-86971-195-9
'Die besten Märchen, die es gibt.' Jacob GrimmDas neue Werk aus Kat Menschiks Reihe der Lieblingsbücher.Kleine Puppen locken Königssöhne ins hohe Gras, Handwerker überlisten mithilfe von Nüssen den Teufel und ein Huhn rettet die Erde vor dem Vergehen. Eine Welt jenseits des Alltages wartet darauf, neu entdeckt zu werden.Was Jacob und Wilhelm Grimm für Deutschland waren, waren Peter Christen Asbjørnsen und Jørgen Moe für Norwegen.Die Seele eines Landes ist fest verankert in den Geschichten, die sich seine Bewohner über Generationen hinweg abends erzählten. Sie erweckten mit ihren Erzählungen eine phantastische und zugleich raue Welt zum Leben, die einerseits geprägt war von Moral und Sittenlehre und andererseits von Sehnsüchten und den Träumen der einfachen Menschen. Nördlich des Skagerraks entstand dabei ein Universum, mystisch, makaber, faszinierend und so reich an sprachgewaltigen Bildern, dass sie auch heute noch Lesende sofort in ihren Bann zu ziehen vermögen.In diesem Werk gestaltet Kat Menschik für eine Auswahl ihrer Lieblingsmärchen einzigartige, wunderschöne Illustrationen. So entsteht eine Reise in die unweite Vergangenheit, die die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion für einen Augenblick aufhebt und den Leser Teil der Sagen eines entfernten und doch so nah wirkenden zauberhaften Kosmos sein lässt.

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22,00 €
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Eintritt frei

Ein Hummerleben

Donnerstag, 19. September 2019, 20 Uhr

Erik Fosnes Hansen

„Ein Hummerleben“

Autorenlesung

Eintritt: 13 Euro/Schüler 9 Euro

Foto: Marcel Lelienhof/Tinagent

Norwegen ist das diesjährige Gastland der Frankfurter Buchmesse, und wir freuen uns, mit dem 1965 in New York geborenen Erik Fosnes Hansen einen der profiliertesten norwegischen Autoren der Gegenwart zu Gast zu haben, der aufgrund eines Studienaufenthaltes in Stuttgart auch noch hervorragend Deutsch spricht und liest. Schon sein Debüt „Falkenturm“, das er im Alter von 18 Jahren schrieb, wurde in Norwegen als literarisches Ereignis gefeiert. Der zweite Roman „Choral am Ende der Reise“ über das Orchester auf der Titanic avancierte zu einem internationalen Bestseller.

„Jeder einzelne Gast zählt“ ist der Leitsatz, den der 13jährige Sedd seit frühester Kindheit verinnerlicht hat. Sedd wächst bei seinen Großeltern in ihrem mondänen  Hotel hoch oben im norwegischen Fjell in den 1980er Jahren auf. Liebevoll, aber bestimmt wird er auf seine Rolle als künftiger Hotelerbe vorbereitet und hilft als Laufbursche, Küchenjunge und Tourenbetreuer aus. Doch spätestens, als der Bankdirektor Berg bei einem Essen stirbt, zeigen sich erste Risse in der vermeintlichen Idylle.

„Eine brillant erzählte Geschichte … geschrieben mit einer sprachlichen Eleganz, die das Buch zum Schwingen bringt“. (Adresseavisen)

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Eintritt: 13 Euro / Schüler 9 Euro

Ein anständiger Mensch

Donnerstag, 29. August 2019, 20 Uhr

Jan Christophersen

„Ein anständiger Mensch“

Autorenlesung

Eintritt: 13 Euro/Schüler 9 Euro

Foto: Mathias Bothor

Was bedeutet Anstand, wenn es um Liebe geht?

Der Philosoph Steen Friis hat mehrere Bestseller zu Fragen des Anstands veröffentlicht, so dass er gerne von der Presse zitiert wird, sobald die richtige Haltung zum aktuellen Weltgeschehen zur Debatte steht. In dieser Rolle eines Intellektuellen im Lichte der Öffentlichkeit fühlt Steen sich wohl, - bis private Ereignisse weniger Tage sein gesamtes Wertesystem ins Wanken bringen. Bei einem Wochenendausflug mit einem befreundeten Paar nach Dänemark erinnert seine Frau ihn beiläufig an das alte Versprechen, sich auch in der Liebe größtmögliche Freiheit zu lassen. Noch bevor Steen die ganze Tragweite des Gesprächs bewusst wird, geschieht ein Unglück, für das er sich verantwortlich fühlt.

Wer kann uns helfen, wenn wir schuldlos schuldig werden?

Wie schon in seinem erfolgreichen Erstling „Schneetage“, der mit dem Debütpreis des Buddenbrookhauses ausgezeichnet wurde, und in seinem zweiten, autobiografisch gefärbten Roman „Echo“ besticht Jan Christophersens ruhiger, norddeutscher Erzählton. Der Autor, der 1974 in Flensburg geboren wurde, studierte am deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Er lebt mit seiner Frau, der Schriftstellerin Mareike Krügel, und seinem Sohn in Ulsnis an der Schlei.

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Eintritt: 13 Euro / Schüler 9 Euro

Die Geschichte des Windes...

Donnerstag, 12. September 2019, 20 Uhr        

Raoul Schrott

Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal.

Autorenlesung

Eintritt: 13 Euro/Schüler 9 Euro

Foto: Schaumburg

Selbst ein von Neugier Getriebener, Weltreisender und begnadeter Erzähler: Wer könnte aus einem abenteuerlichen Leben besser einen Roman erschaffen als Raoul Schrott?

Vor 500 Jahren brach Magellans Flotte von Spanien aus über die Südspitze Amerikas zu den Gewürzinseln auf, um in den Besitz von Nelken zu gelangen und vielleicht das sagenumwobene Goldland Ophir zu entdecken. Meutereien, Schiffbrüche, Kämpfe, Kannibalismus – am Ende kehrte nur ein einziges Schiff mit 18 von ursprünglich 265 Seeleuten zurück. Unter Ihnen befand sich Hannes aus Aachen, den die Chroniken als Juan Aleman ausweisen. Alles, was man von ihm weiß, ist, dass er noch ein zweites und sogar ein drittes Mal zur Weltumsegelung aufbrach.

Raoul Schrott entreißt diese Nebenfigur der Weltgeschichte dem Vergessen. Schwelgerisch und voll lebendiger Details im Stile eines alten Reiseberichts schenkt er seinem Simplicissimus auf hoher See ein ganzes Leben.

Der vielfach ausgezeichnete österreichische Autor, 1964 in Landeck geboren, wurde u.a. durch seine Übersetzungen des Gilgamesch-Epos und der Ilias bekannt. Im Rahmen der Schaumburg-Variationen hat er uns 2017 kongenial den aktuellen Wissensstand zur Entstehung der Welt erklärt.

Es war ein eindrucksvoller Abend mit einem begnadeten Erzähler.

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Eintritt: 13 Euro / Schüler 9 Euro

Der kleine Siebenschläfer

Samstag, 14. September 2019, 15.30 Uhr

Sabine Bohlmann

„Der kleine Siebenschläfer“

Autorenlesung für Zuhörer ab 4 Jahren

Eintritt: 6 Euro

Foto: Christian Hartmann

Nur wenigen Autoren gelingt es, eine Figur zu erfinden, die sich im schnelllebigen Buchmarkt nachhaltig behaupten kann. Sabine Bohlmann ist dieses Kunststück im Zusammenspiel mit den umwerfenden Illustrationen von Kerstin Schoene mit dem kleinen Siebenschläfer geglückt.

1969 in München geboren, wandte sie sich bedauernd von ihrem ersten Berufswunsch – Prinzessin – ab, um Schauspielerin, Synchronsprecherin (z.B. „Maulende Myrte“ bei Harry Potter) und Schriftstellerin zu werden. „Geschichten fliegen mir zu wie Schmetterlinge. Überall und zu allen Tages- und Nachtzeiten (dann eher wie Nachtfalter.) Ich kann mich nirgendwo verstecken, die Geschichten finden mich überall.“

Die Autorin, die besonders „Glühwürmchenmomente, Sternschnuppennächte und Stromausfälle“ mag, wird „Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der nicht einschlafen konnte“ und „Als die Wolke bei uns wohnte“ vorlesen und –spielen.

https://www.sabinebohlmann.com/

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Eintritt: 6 Euro

Autorenlesung

Samstag, 25. Mai 2019, 15.30 Uhr                       

Dieter Bromund

„Der Schatz des Schweden“

Autorenlesung für Zuhörer ab 9 Jahren

Eintritt: 6 Euro

Foto: Petra Bromund

Was mit einer nach Seemannsgarn klingenden Geschichte über ein Gespenst bei einem Wrack auf Wangerooge beginnt, wächst sich für Piet, Nina und Johannes zu einem echten Ferienabenteuer aus. Als die drei bei ihrem Segeltörn mit Ninas Onkel Ulyx und dem befreundeten Lehrer Cornelis das vor kurzem gestrandete Schiff untersuchen, findet Piet nämlich kostbare schwedische Goldmünzen von 1630. Daraufhin laufen sie den Heimathafen des Wracks an, um vor Ort zu recherchieren: Stade. Und schon tauchen Nina und die beiden Jungen nicht nur in die Stadtgeschichte ein, sondern stecken plötzlich auch in der Aufklärung eines aktuellen Verbrechens!

Der spannende Detektivroman für Kinder, der zuerst 1989 im Carlsen Verlag erschien, zählt inzwischen zu den Klassikern der Stader Regionalliteratur und wird auch als Schullektüre eingesetzt. Verfasser ist der Bremer Autor und Übersetzer Dieter Bromund, Jahrgang 1938, der in der Nachkriegszeit in Grefenmoor lebte und das Athenaeum besuchte.

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Eintritt: 6 Euro

Autorenlesung

Donnerstag, 9. Mai 2019, 20 Uhr

Ewald Arenz

„Alte Sorten“

Autorenlesung

Eintritt: 16 Euro/Schüler 12 Euro

Foto: Schaumburg

 

Sally und Liss: zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Während die junge Erwachsene, die kurz vor dem Abitur steht, eine ungeheure Wut in sich trägt und gegen alles rebelliert, bewirtschaftet die ältere Liss allein einen Hof zwischen Weinbergen und Feldern, still und im Einklang mit den Rhythmen der Natur. Schon beim ersten Gespräch bemerkt Sally, dass Liss ihr ohne Vorurteile begegnet, so dass sie das Angebot, auf dem Hof zu übernachten, gerne annimmt. Während sie in den nächsten Wochen mit den betagten Gerätschaften gemeinsam die nötigen Arbeiten verrichten und Liss die alten Birnensorten in ihrem Obstgarten beschreibt, deren Geschmack Sally so liebt, nähern sie sich an und geben die Verletzungen preis, die sie erfahren haben.

Ewald Arenz wurde 1965 in Nürnberg geboren und studierte englische und amerikanische Literatur sowie Geschichte. Er unterrichtet an einem Gymnasium in Nürnberg, lebt aber in der Nähe von Fürth, wo er literarische Veranstaltungen organisiert und eine Schreibwerkstatt am Stadttheater leitet. Sein mit zahlreichen Preisen ausgezeichnetes Werk umfasst sowohl Theaterstücke als auch Romane, u.a. den historischen Bestseller „Der Duft von Schokolade“.

Passend zum Text wird in der Pause eine kulinarische Köstlichkeit mit Birne serviert.

Eine wunderbare Lesung! Die Mischung aus nachdenklich stimmenden und sehr humorvollen Szenen war sehr gelungen.

 

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Eintritt: 16 Euro / Schüler 12 Euro