"Der Morgen der Welt" - Renaissance-Nacht

Freitag, 16. Februar 2018, 20 Uhr

„Der Morgen der Welt“

Renaissance-Nacht

Lesung und Vortrag - Bernd Roeck

Musik – FLOS FORVM, Renaissancebläser Hamburg

Lukullisches Buffet - Partyservice Ludlage

Eintritt: 48 Euro

Foto: C.P. Roeck

Es sind nur noch sehr wenige Restkarten verfügbar!

Die Renaissance war die wohl faszinierendste Epoche der europäischen Geschichte. Ihre Wurzeln liegen nicht allein in der Wiederbelebung antiker Traditionen, sondern sind ebenso im europäischen Mittelalter, der arabischen Welt und anderen, ferneren Kulturen zu finden. Wieso konnte es gerade in Europa zu dieser Verdichtung von humanistischen Ideen, historischen Umwälzungen, spektakulären Entdeckungen und künstlerischen Meisterleistungen kommen, die die ganze Welt für immer verändern sollten?

Eingebettet ins globale Umfeld, lässt Bernd Roeck, seit 1999 Professor für Neuere Geschichte an der Universität Zürich und einer der besten Kenner der Renaissance, ein eindrucksvolles Panorama erstehen: Er erzählt brillant von den Großen der Zeit, den Kaisern und Päpsten, und den Kleinen, die fern der Paläste mit Krankheit und Hunger kämpften. Er berichtet von Kaufleuten und Dichtern, von klugen Frauen ebenso wie von monströsen Männern, so dass deutlich wird, wie nicht nur Sehnsuchtsorte der Schönheit und des Geistes geschaffen, sondern auch die Fundamente für unsere moderne Welt gelegt wurden.

Zu einem dieser Sehnsuchtsorte, nämlich Florenz 1900, hat uns Bernd Roeck übrigens bereits im Rahmen einer Schaumburg-Variation entführt, die 2001 bei einem exklusiven Menü in Knechthausen stattfand.

small_renaissance_krummhorn.jpgUm die Pracht dieser revolutionären Epoche mit allen Sinnen erfahren zu können, wird das Renaissancebläser-Ensemble FLOS FLORVM mit Renate Hildebrand, Britta Hinrichs und Marjatta Beuck auf Schalmeien, Pommern, Dulcianen, Krummhörnern und Blockflöten musizieren. Das weit gestreute Repertoire umfasst Tänze, Liedsätze, Instrumentalstücke und geistliche Werke von Komponisten, wie Isaac, de la Torre oder Josquin, die an den großen europäischen Höfen der Zeit, beispielsweise der Medici oder Habsburger, und in den aufstrebenden Städten, so Nürnberg, Gent oder Toledo, erklangen. Der Name des Ensembles „Blume der Blumen“ bezieht sich auf die damalige Auffassung, der Wohlklang der Musik sei mit der Schönheit einer lieblichen Blume vergleichbar.

small_renaissance_blockfloete.jpgAuch der Gaumen soll an diesem einmaligen Abend nicht zu kurz kommen: Der Partyservice Ludlage wird ein lukullisches Buffet italienischen Einschlags beisteuern mit Köstlichkeiten, wie Vitello tonnato Piemontese, gebackenem Lachsfilet auf Belugalinsen, Ziegenfrischkäsetaler mit kandierter Walnuss und Granatapfel, Maisküchlein, Champagnermoussetörtchen mit Rosenblättchen u.a.m.

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Eintritt: 48 Euro

Literarisches Nachtbuffet

Literarisches Nachtbuffet

Buchvorstellungs- und Stöberabend

inklusive reichhaltigem Käsebuffet

Eintritt: 8 Euro

Foto: Schaumburg

Das Literarische Nachtbuffet zum Advent ist empfehlenswerten Neuerscheinungen des Jahres gewidmet, die Heide Koller-Duwe vorstellen wird. Im Anschluss an das einstündige Programm besteht für den auf fünfzig Personen begrenzten Teilnehmerkreis die Möglichkeit, bis Mitternacht ungestört zu stöbern, sich exklusiv beraten zu lassen oder (Weihnachts-) Einkäufe zu tätigen. Ein Käsebuffet und Weine aus der Vinothek sind im Eintrittspreis inkludiert.

 

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Eintritt: 8 Euro

Andrea Schomburg "1, 2, 3, so kann es gehn..."

Andrea Schomburg

"1, 2, 3, so kann es gehn..."

Autorenlesung für Zuhörer ab 5 Jahren

Foto: Schaumburg

Eintritt: 6 Euro

Zählen ist langweilig? Von wegen! Du hast wohl Frau Meier und ihre Haustiere noch nicht kennengelernt?

„Frau Meier hat ‘ne Riesenschlange

und die hat sie schon ziemlich lange.

Die Schlange, die heißt Annerose,

Frau Meier strickt ihr eine Hose.

Frau Meier hat zwei blaue Katzen…“

Und eh man sich’s versieht, hat man bis zehn gezählt – und wieder zurück, denn ist Frau Meier aus dem Haus, hecken die Tiere Unsinn aus…

Mit den Reimgeschichten von Andrea Schomburg, der „Frau Ringelnatz des 21. Jahrhunderts“ (buchmarkt.de), prägen sich auch Buchstaben wie Persönlichkeiten und Sachwissen aus dem Tierreich spielerisch ein. Bei so viel Spaß bleiben ihr Mondfisch in der Waschanlage oder ihre pupsenden Heringe unvergesslich. Versprochen!

Andrea Schomburg ist in Kairo geboren und im Rheinland aufgewachsen. Solange sie denken kann, schreibt sie Gedichte, die sie in Kinderbücher, Lyrikbände oder Kabarettprogramme umsetzt.

 

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6 Euro

"Heimat shoppen"

8. und 9. September 2017 - auch bei uns!

Wir alle lieben blühende Innenstädte, und wenn wir als Tourist in eine Stadt kommen, freuen wir uns, wenn die Innenstadt belebt und abwechslungsreich ist. Aber was macht eine Innenstadt attraktiv? Es ist der gelungenen Mix aus Kultur, Essen und Trinken und Einkaufen. Darum sind Einzelhandel und Gastronomie für eine Innenstadt so wichtig - und wir selbst haben es in der Hand, ob diese Attraktionen erhalten bleiben. Denn wir alle sind Verbraucher und können unseren Bedarf vor Ort decken.

Um auf die Bedeutung des Einzelhandels hinzuweisen, finden seit Jahren besondere Veranstaltungen unter dem Motto "Heimat shoppen" statt. Erstmalig in diesem Jahr auch im Elbe-Weser-Dreieck. Und sehr gerne sind auch wir dabei. Nutzen Sie die Gelegenheit, unsere Buchhandlung kennenzulernen - wir halten viele gute Bücher für Sie vorrätig (natürlich auch von lokalen Autoren); vielleicht wollten Sie sich ja auch schon immer einmal mit der lokalen Geschichte beschäftigen - auch dafür bieten wir verschiedene Lektüre an, unter anderem auch in unserem Antiquariat. Oder Sie hören gerne Musik - in unserer CD-Abteilung finden Sie nicht nur Aufnahmen der hiesigen Orgeln. Sie merken schon - Stöbern lohnt sich.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!  Und wenn es am 8. oder 9. September nicht klappt, dann vielleicht später!

Mehr über die Aktion "Heimat shoppen" erfahren Sie unter www.heimatshoppen.de

 

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Eintritt frei

„Die Sprache der Pflanzen und ihre Heilwirkung“

Teesalon: Bettina Hauenschild

„Die Sprache der Pflanzen und ihre Heilwirkung“

Autorenlesung (inkl. Verköstigung)

Eintritt: 10 Euro

Foto: privat

Im Rahmen der „Regionalbuchtage: Heimat erlesen“, die in der zweiten Septemberhälfte vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgelobt werden, veranstalten wir wieder einen Teesalon mit selbstgebackenen Keksen zu unserer hauseigenen Schwarztee-Mischung.

Zu Gast ist Bettina Hauenschild, geboren 1964 in Stade, die nach dem Besuch der Neuen Münchner Schauspielschule an zahlreichen Fernseh-, Film- und Theaterproduktionen in Deutschland und Österreich mitwirkte. Sie gehörte zum Ensemble der Münchner Kammerspiele ebenso wie des Theaters in der Josefstadt Wien. Ihr Interesse an Traditioneller Europäischer Naturheilkunde führte zu einer zusätzlichen Ausbildung als Heilpraktikerin, der eine Weiterbildung in Phytotherapie folgte. Seit 2014 arbeitet sie in eigener Praxis in München, leitet regelmäßig Kurse und Kräuterwanderungen und betreibt den Blog krautundrueben.net.

In ihrem Buch zeigt Bettina Hauenschild die Gesetze der Pflanzenwelt und den Einfluss der Natur auf die menschliche Gesundheit auf. Mehr als hundert Bäume und Kräuter werden porträtiert, ergänzt um Geschichten zu ihrer traditionellen Bedeutung und Beschreibungen zu Wirkungsweise und Verwendung bis hin zu überlieferten Heilrezepten.

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10 Euro

"Zeithain"

Michael Roes

"Zeithain"

Autorenlesung

Eintritt: 13 € / Schüler 9 €

Foto: Schaumburg

„Michael Roes kann erzählen, dass man vor Aufregung fast zu atmen vergisst.“ (Verena Auffermann, Süddeutsche Zeitung)

Geboren 1960 in Rhede/Westfalen, studierte Michael Roes Psychologie, Philosophie und Germanistik an der Freien Universität Berlin. Mehrjährige Forschungsaufenthalte im Jemen, in Israel, Algerien und den USA bildeten nicht nur die Grundlage für seine Promotion in Philosophie sondern auch für sein schriftstellerisches und filmisches Werk, das mit zahlreichen Stipendien und Literaturpreisen geehrt wurde.

In seinem zwölften Roman setzt Michael Roes in einem wirklich atemberaubenden erzählerischen Bogen den Engländer Philip Stanhope, der sich mit Mitte zwanzig auf der Suche nach Orientierung befindet, auf die Spur Hans Hermann von Kattes. Stanhope bereist die Lebensstationen seines entfernten Vorfahren und fühlt sich ein in die Welt des pietistischen Preußen.

Hier sollte Katte seinem engen Freund, dem jungen musischen Friedrich II., der unter dem Regime seines strengen Vaters Friedrich Wilhelm I. litt, während der Truppenschau in Zeithain zur Flucht verhelfen. Als Leibgardist des Soldatenkönigs geriet er in einen Gewissenskonflikt, gab aber schließlich der Bitte des Kronprinzen nach. Die Flucht wurde vereitelt und Katte vor den Augen des Freundes hingerichtet.

 

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13 Euro / Schüler 9 Euro

"Sturm und Stille"

Jochen Missfeldt: "Sturm und Stille"

Autorenlesung

Foto:

Eintritt: 13 € / Schüler 9 €

1846, kurz nach der Hochzeit mit seiner Cousine Constanze Esmarch, geht der Dichter Theodor Storm eine leidenschaftliche Liebesbeziehung mit der achtzehnjährigen Dorothea Jensen ein, Tochter eines Husumer Senators. Als Constanze schwanger ist, verlässt Dorothea auf Druck der Familienoberen die Stadt, um ein selbstbestimmtes Leben jenseits aller gesellschaftlichen Konventionen zu führen, denn ihr Liebesverhältnis zu Storm dauert an. Erst mit Constanzes Tod nach der Geburt des siebten Kindes 1865 wird der Weg für eine Hei-rat frei.

Jochen Missfeldt, geboren 1941 in Satrup bei Schleswig, studierte nach seiner Zeit als Fliegeroffizier bei der Luftwaffe Musikwissenschaft und Philosophie. Sein u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis und dem Italo-Svevo-Preis ausgezeichnetes vielseitiges Werk umfasst neben Romanen, Erzählungen und Gedichten auch die hochgelobte Storm-Biographie „Du graue Stadt am Meer“. In der Schilderung des Dreiecksverhältnisses um Theodor Storm vereinen sich sein immenses Quellenwissen, seine erzählerische Erfindungsgabe und lyrische Sprachmacht.

„Jochen Missfeldt … kennt die verschiedensten Färbungen einer Geschichte - und er weiß sie zum Leuchten zu bringen.“ (Literaturen)

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Sturm und Stille
Jochen Missfeldt
Sturm und Stille
Roman
EAN: 978-3-498-04529-6
Starkes Stück - ein ergreifendes Frauenleben im 19. Jahrhundert: die Liebesgeschichte von Theodor Storm und Doris Jensen, seiner langjährigen Geliebten und späteren Ehefrau, erzählt vom Storm-Biographen und Sprachzauberer Jochen Missfeldt.Kurz nachdem Theodor Storm seine Verlobte Constanze Esmarch 1846 geheiratet hat, geht er eine leidenschaftliche Liebesbeziehung mit der achtzehnjährigen Doris Jensen ein. Sie stammt wie er aus Husum, ist die Tochter des wohlhabenden Holzhändlers und Senators Peter Jensen. Dessen Familie zählt, wie auch Storms Familie mütterlicherseits, zum Husumer Patriziat: Man besucht sich, trinkt Tee und Punsch und spielt Whist und LHombre. Die Liebe der beiden ist für Storms junge Ehe eine schwere Belastung. Erst im Jahr 1848, Constanze ist im dritten Monat schwanger, geht Doris - wahrscheinlich auf Druck der Familienoberen - von Husum fort. Für sie beginnt eine fünfzehn Jahre währende Odyssee, eine Zeit des Lernens und der Selbstbehauptung. Doch das Liebesverhältnis dauert an, und als Constanze nach der Geburt ihres siebten Kindes überraschend stirbt, finden die beiden endlich zueinander. Um diese bewegende Geschichte eines Frauenlebens im 19. Jahrhundert zu erzählen, stützt sich Jochen Missfeldt auf sein großes Wissen als Storm-Biograph - auf Briefe, Novellen und Gedichte, auf Zeitungsmeldungen, Lebenszeugnisse, historische Quellen überhaupt. Aber noch mehr beruht auf Erfindung, Nachempfindung, Phantasie. So kann er beides sein, faktengetreu und unverwechselbarer Romancier, ja er kann seiner vielgerühmten lyrischen Sprachmacht freien Lauf lassen. Landschaft, Wetter und Meer, die er meisterlich beschreibt, grundieren das Ganze, verleihen ihm Sinnlichkeit und Poesie. "Sturm und Stille" ist die Geschichte einer Liebe - und das Porträt einer Frau, die allen gesellschaftlichen Konventionen zum Trotz ihre eigenen Wege geht.

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22,00 €
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Solsbüll
Jochen Missfeldt
Solsbüll
Roman
EAN: 978-3-498-04539-5
Solsbüll: einer der großen Deutschland- und Familienromane des 20. Jahrhunderts. Solsbüll ist ein Städtchen im nördlichen Schleswig-Holstein, tiefste Provinz und doch ein Ort, in dem die großen Ereignisse des 20. Jahrhunderts ihre Spuren hinterlassen. Dort verknüpfen sich die Lebensgeschichten dreier Generationen, verkörpert in drei Männern, die als Großvater, Vater und Sohn denselben Namen tragen: Gustav Hasse. Während die ersten beiden in den Weltkriegen fallen, überlebt der 1941 geborene dritte Gustav und wächst in einem Hebammen-Haushalt auf. Im Schicksal zweier Frauen, seiner Großmutter Anne und seiner Ziehmutter Gret, spiegelt sich die Zeit: Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg erleben die beiden Hebammen Aufstieg und Blüte des Nationalsozialismus und sein katastrophales Ende. Sie sehen bei Freunden und Nachbarn Opportunismus und Feigheit, erleben Treulosigkeit, Hass und Gewalt. Beide sind nicht im Widerstand aktiv, tragen aber ihr Herz auf dem rechten Fleck und schöpfen auch Kraft aus dem Beruf: Jedes neugeborene Leben ist einzigartig, also kostbar. Und so handelt der Roman nicht nur von Mitläufern und Mördern, sondern auch von Liebe, Widerspruchsgeist und kleinen Heldentaten der Menschlichkeit.Jochen Missfeldt, der wie Faulkner einen Landstrich zum Schauplatz seiner Bücher macht, hat mit "Solsbüll" einen Deutschlandroman vorgelegt, dem eine ähnliche Bedeutung zukommt wie der "Deutschstunde" von Siegfried Lenz und der "Blechtrommel" von Günter Grass. Und doch ist er 1989, als er in einem kleinen Verlag erstmals erschien, in den Wirren des Mauerfalls kaum beachtet worden. Nun lässt sich die hoch aktuelle Geschichte einer Familie, die in einer Gesellschaft von lauter Wendehälsen aufrecht bleibt, endlich wiederentdecken. Dass Jochen Missfeldt - wie Ijoma Mangoldt in der Süddeutschen Zeitung schrieb - "von den großen Sprachbegabungen der deutschen Gegenwartsliteratur eine der unbekanntesten" ist, das war einmal.

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22,95 €
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13 Euro / Schüler 9 Euro

"Max"

Markus Orths: "Max"

Autorenlesung

Foto: Schaumburg - Markus Orths signiert seinen Roman "Max" nach der Lesung

Eintritt: 13 € / Schüler 9 €

Markus Orths, 1969 in Viersen geboren, studierte Philosophie, Romanistik und Anglistik in Freiburg. Er lebt als freier Au-tor von Romanen, Kinderbüchern, Theaterstücken und Hörspielen in Karlsruhe. Sein Roman „Das Zimmermädchen“ wurde für das Kino adaptiert.

Sprühend und mitreißend erzählt Markus Orths im Spiegel von sechs Frauenleben von einem der großen Künstler des 20. Jahrhunderts: Max Ernst.

Der Maler, Grafiker und Bildhauer, der seinen ersten Malunterricht vom wilhelminisch geprägten Vater erhalten hatte, gründete 1919 aus Abscheu vor dem Ersten Weltkrieg mit Hans Arp die Kölner Dada-Gruppe. 1922 verließ er seine Familie, um nach Paris zu übersiedeln, wo er sich der surrealistischen Bewegung um André Breton anschloss und in das wilde Treiben der zwanziger Jahre stürzte. Es kam zur Zusammenarbeit mit Dalí, Giacometti, Miró und Picasso. Nach mehrfacher Internierung zu Beginn des Zweiten Weltkriegs floh Ernst mit Hilfe der Kunstmäzenin Peggy Guggenheim, seiner späteren dritten Ehefrau, ins amerikanische Exil, um 1953 nach Frankreich zurückzukehren. Sein Leben ist Zeugnis einer getriebenen, suchenden Künstlergeneration in einer aus den Fugen geratenen Welt.

Die Lesung war ein Erlebnis!!

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13 Euro / Schüler 9 Euro

"Das deutsche Krokodil"

Ijoma Mangold

"Das deutsche Krokodil"

Autorenlesung

Eintritt: 13 € / Schüler 9 €

Foto: Schaumburg

Wie wuchs man als „Mischlingskind“ und „Mulatte“ im Heidelberg der siebziger Jahre auf, noch dazu mit einem nigerianischen Vater, der sich nur für seine Facharztausbildung in Deutschland aufgehalten hatte?

„Neuerdings vertraute mir Mama manchmal ihren Missmut über Freunde und Bekannte an, die es nicht ertrugen, wenn sie die Vertreibung unserer Familie aus Schlesien erwähnte…, als wäre das Erzählen von der eigenen Kindheit bereits ein erster Schritt zur Rückholung Schlesiens ins Reich. ‚Da wird etwas abgeblockt‘, sagte meine Mutter trotzig, ‚das ist mir zu dogmatisch.‘ Das mit Schlesien begann mir zu gefallen. Wenn es schon über meine väterliche Linie nichts zu erzählen gab, sollte es zumindest auf der mütterlichen Linie etwas Herkunft geben. Ich probierte den Satz ‚Wir kommen aus Schlesien‘ aus. Nicht schlecht. Noch mehr Effekt machte: ‚Ich bin Schlesier.‘ ‚Du?‘ ‚Ja, ich. Beziehungsweise meine Mutter. Pilgramsdorf. Liegt bei Breslau ums Eck.“

Ijoma Mangold, Literaturkritiker und seit 2013 Literaturchef der Wochenzeitung Die Zeit, stellt sich in seinen Erinnerungen entscheidenden Lebensfragen, wie dem Verhältnis von Rasse und Klasse und der kulturellen Identität - bei einer Leidenschaft für Thomas Mann und Richard Wagner. „War ich überassimiliert, deutscher als jeder Deutsche?“ (Cover: Rowohlt-Verlag)

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13 Euro / Schüler 9 Euro

Ausstellung "Künstlerbuch und Buchobjekt"

"Künstlerbuch und Buchobjekt"

Ausstellung der Malerinnen und Maler aus dem Atelier Matthias Weber

Künstlerbücher sind eigenständige Kunstwerke, die das Buch zum Gegenstand eines künstlerischen Konzeptes haben. Bereits in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts begannen Künstler, mit dem Medium Buch zu experimentieren. In den 60er Jahren kam dann erstmals international die Form der in kleiner nummerierter Auflage gedruckten Künstlerbücher auf.

Die Gruppe um den Stader Künstler Matthias Weber hat sich mit diesem Thema seit dem letzten Herbst auseinandergesetzt. Entstanden sind Objekte vom großformatigen Leinwandbuch über handgebundene Druck-Serien bis zu ironisch persiflierenden Miniaturen – so unterschiedlich wie die teilnehmenden Künstler selbst.

Zur Eröffnung der Ausstellung laden die Künstlergruppe und die Buchhandlung Schaumburg zur Vernissage am Donnerstag, den 18. Mai 2017 um 18.30 Uhr.

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Eintritt frei